Schulsituation im Einzugsgebiet

Die Realschule Eslohe ist eine Schule im ländlichen Raum mit einem historisch gewachsenen großen Einzugsbereich. 1870 als Schule gegründet, führte „der Wunsch (der Eltern), ihren Kindern auch auf dem Lande den Weg zur ’höheren Schule’ möglich zu machen, 1912 zur Gründung der privaten Rektoratschule in Eslohe. Die Bewohner der Aemter Eslohe und Serkenrode (östlicher Teil) waren wegen allzu weiter Entfernung vom nächsten Schulort und ungünstiger Bahnverbindung in gleicher Weise interessiert“, heißt es in einem Artikel der Westfälischen Landeszeitung (Rote Erde) 1935. Auch Schülerinnen und Schüler aus Finnentrop und Bamenohl entschieden sich bereits damals für die weiterführende Realschule in Eslohe. Während der Zeit der Aufbaurealschule besuchten auch schon Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Olpe (z.B. Oedingen, Elspe) die Schule.

Aufgrund der historisch gewachsenen Hintergründe ist das heutige Einzugsgebiet unserer Realschule Eslohe flächenmäßig sehr groß. Die Schülerschaft besteht jeweils zur Hälfte aus gemeindeeigenen und „auswärtigen“ Schülerinnen und Schülern. Der Anteil an Fahrschülerinnen und –schülern ist entsprechend hoch. Unsere Schule wird 3- bis 4-zügig geführt.

Unsere Schülerinnen und Schüler kommen aus folgenden Grundschulen:

  • Gemeinde Eslohe:                 Eslohe, Reiste, Wenholthausen
  • Stadt Schmallenberg:            Schmallenberg, Dorlar, Berghausen, Gleidorf
  • Gemeinde Finnentrop:          Finnentrop, Fretter, Bamenohl, Serkenrode
  • Stadt Meschede:                   Berge, Freienohl
  • Stadt Sundern:                       Altenhellefeld
  • Stadt Lennestadt:                  Oedingen, Elspe, Grevenbrück, Maumke

Um die Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen Grundschulen zu einer intakten und vertrauensvollen Klassengemeinschaft zu führen, gestaltet die Realschule Eslohe ein Übergangskonzept in Form eines „Sanften Übergangs“